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Spukgedichte
Das Nachtgespenst
Wie diese Nacht sich lichtet!
Ich seh' im hellen Schein
das Fest und hab‘ verzichtet,
des Nachbars Gast zu sein.
Er naht sich meinem Fenster
und tanzt im wilden Kreis
und heult wie die Gespenster
im Spukgewand in Weiß.
Mir schaudert es, ich ziehe
im Traum den Vorhang zu,
obwohl ins Bett ich fliehe,
ich finde keine Ruh‘.
Mein Nachbar fragt am Morgen
im Tonfall lieb vertraut
und ehrlich in den Sorgen:
„War dir mein Fest zu laut?“
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Biographisches
Dr. phil. Hannelore Furch: Gedichte, Romane, Erzählungen, Kurzgeschichten, Märchen, Fachliteratur, ISNI (International Standard Name Identifier) 0000000418474634
Die Texte auf dieser Homepage sind von Hannelore Furch, ebenfalls die Illustrationen zu den Texten. Ausnahmen sind gekennzeichnet.
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